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Hippolyte (Paul) Delaroche (1797-1856)

Hippolyte (genannt Paul) Delaroche wurde in Paris geboren und stammte aus einer wohlhabenden Familie. Er studierte bei Antoine-Jean Gros, einem der bekanntesten napoleonischen Schlachtenmaler. Delaroche befreundete sich noch während seines Studiums mit Théodore Géricault und Eugène Delacroix. Die drei wurden zu den bedeutendsten Historienmalern in Frankreich vor der Jahrhundertmitte, wobei allerdings der heute weniger bekannte Delaroche der Erfolgreichste war.

Wie Géricault und Delacroix rechnet man auch Delaroche zu den Romantikern. Zum Teil wegen der warmen Farbgebung, aber vor allem wegen seiner Themenwahl. So vermeidet er die großen patriotischen Gesten und konzentriert sich mehr auf große Persönlichkeiten in ihren schwierigsten Momenten. Oft sind es Bilder düsterer Reflektion über die Launenhaftigkeit des Schicksals. Delaroche zeigt die großen Gestalten der Geschichte selten auf dem Höhepunkt ihrer Macht - wie Peter der Großen -, sondern eher sterbend, zweifelnd.

Delaroche war auch einer der ersten, der größten Wert auf historische Genauigkeit des Kostüms legte und die gestellten Posen durch mehr "natürliche" Gruppieren ersetzte. Damit war er nicht nur äußerst erfolgreich, sondern nahm auch entscheidenden Einfluss auf die Historienmalerei der kommenden Jahre.



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