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John Collier (1850-1934)

John Collier kam aus einer sehr wohlhabenden englischen Familie von Kaufleuten und Parlamentabgeordneten, was seine Künstlerkarriere sicherlich förderte. Nach dem Kunststudium in England, Paris dort bei Jean-Paul Laurens - und München widmete er sich hauptsächlich der Porträtmalerei zum Teil im Auftrag der reichsten englischen Familien bis hin zum Königshaus. Großen Einfluss hatten später auf ihn Lawrence Alma-Tadema und John Everett Millais einer der Gründer der Präraffaeliten

Bei seinen Historienbildern ist dies deutlich zu erkennen. Collier mischt der Mode der Zeit entsprechend Historisches mit Mythen und Legenden, bevorzugt in klassisch griechischem Dekor. Es dominieren zwar starke Frauen wie die dämonische Lilith oder die Gattenmörderin Klytaimnestra. Dennoch sollte man dies nicht mit frühem Feminismus verwechseln, da die zarten meist nur spärlich bekleideten Mädchengestalten wohl in erster Linie den Blick des Voyeurs bedienten.




Henry Hudson
 

Klytaimnestra

Pharaos Dienerinen

Priesterin von Delphi

Lilith
 

Lady Godiva

Das Land Baby

Tannhäuser

Cesare Borgia