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Edmund Blair-Leighton (1853-1922)

Edmund Blair-Leighton war der Sohn des Malers Charles Blair Leighton und erhielt deshalb bereits früh Kunstunterricht. Dann studierte er Kunst an der Royal Academy Schools. Er verlegte sich früh auf Bilder mit historischer Thematik - richtige Historiengemälde waren es eigentlich nicht - die hauptsächlich in einem fernen Mittelalter angesiedelt waren.

Blair-Leighton zeigte das Leben am Hofe, wie es sich der viktorianische Bürger so ausmalte. Tapfere Ritter ziehen in die Schlacht und ihre Frauen sticken an der Fahne. Es war Kitsch pur, aber Blair-Leighton war recht erfolgreich damit und stellte fast regelmäßig an der Royal Academie aus.

Da er mittelalterliche Themen bevorzugte wird er manchmal gerne ins Umfeld der Präraffaeliten gestellt, mit denen er aber absolut nichts zu tun hatte. Sein Stil hat viel mehr vom späten Neoklassizimus eines Alma-Tadema oder Poynter. Die Artus-Thematik allein macht noch keinen Präraffaeliten und Kitsch nicht unbedingt einen Romantiker.

Die Bilder sind sicher äußerst gekonnt ausgeführt und erfreuen sich auch heute noch als Poster einer gewissen Popularität, auch wenn der Künstler selbst schon lange vor seinem Tod weitgehend vergessen wurde.




Lady Godiva
 

Der Ritterschlag
 

God Speed
 

Call to Arms
 

König und Bettlerin
 

St. Elisabeth von Ungarn
 

A Stolen Interview
 

Alain Chartier
 

Die Frau des Gladiators
 

Das Sticken der Fahne
Vers. 1+2
 

Faded Laurels
 

Tristan und Isolde
 

Duty